22. Internationale Feuerwehr-Sternfahrt 2017 - Sønderborg / Dänemark

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Vom 22. bis 31. Mai 2017 fahren drei Kameraden unserer Feuerwehr nach Dänemark um an der 22. Internationalen Feuerwehr-Sternfahrt teilzunehmen. Die Feuerwehr-Sternfahrt ist die größte internationale Zusammenkunft von Feuerwehren aus Europa - sie findet alle 2 Jahre statt. Diesmal in Sønderborg. Sønderborg liegt in Dänemark, ca. 30 km von der Grenze zu Deutschland entfernt – in einem Landesteil, der starke und stolze Traditionen im Bereich der freiwilligen Feuerwehren hat. Die Kommune Sønderborg hat ca. 76.000 Einwohner.

Logo 22. Feuerwehrsternfahrt - Sønderborg

Montag, 22.05.2017 - Die Anreise - erster Tag

Nach langen Vorbereitungen ging es dann los. Über Wien, Brünn und Prag fuhren wir auf der sehr stark frequentierten Route E55 bis zu unserem ersten Quartier. Für die 445km benötigten wir inklusive Pausen, Tankstops und mehreren Staus knapp über neun Stunden

Unsere Reisegruppe Hotel Amálka in Straškov Hotel Amálka in Straškov

Angekommen im Hotel Amálka in Straškov galt es noch die Fahrzeuge zu versorgen und den Oldtimer zu tanken. Nach getaner Arbeit genossen wir das ruhige Dorfleben, das sehr gute tschechische Essen und natürlich auch das Bier.

Dienstag, 23.05.2017 - Die Anreise - zweiter Tag

Gut ausgeruht ging es nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Fahrzeugpflege weiter Richtung Berlin. Vorbei an Dresden fuhren wir durch den Spreewald zur deutschen Hauptstadt.

Auch Schreibarbeit muss sein - Josef Hölbling beim Schreiben des Fahrtenbuches Josef Handler beim Fensterreinigen. Unsere beiden Damen auf der Holzbank Siegessäule in Berlin Unser Oldtimer am Brandenburger Tor Unser Quartier Gasthaus Zur Schleuse in Kleinmachnow

Unserer Ziel war vorerst das Brandenburger Tor danach ging es in unser Quartier im Süden von Berlin - Gasthof zur Schleuse in Kleinmachnow. Am Abend waren wir bei einem Wimpassinger Feuerwehrkameraden und seiner Familie, der jetzt in Berlin wohnt, eingeladen.

Mittwoch, 24.05.2017 - Die Anreise - dritter Tag

Da die dritte Etappe eine der kürzesten war, ging es erst gegen 10 Uhr los. Nachdem wir Berlin verließen mussten wir noch einen Stopp in Potsdam einlegen um für unseren Oldtimer 10 Liter Motoröl zu besorgen. Danach ging es direkt in unser drittes Quartier nach Gadebusch – Zum Schwedenkönig.

Wir verlassen Berlin in Richtung Gadebusch Gute Navigation war stets gefragt. Ankunft im Hotel Zum Schwedenkönig in Gadebusch
Von der Höhe her war es manchmal sehr knapp. Eines unserer Zimmer im Schwedenkönig

Nach dem die Zimmer bezogen wurden machten wir einen Rundgang durch den historischen Stadtkern. Ab dem 13. Jahrhundert führte die alte Salzstraße durch Gadebusch. Dieser überregionale Handel brachte der Stadt einen gewissen Wohlstand ein, den man noch heute im Stadtkern erkennen kann.

Kirche in Gadebusch Salonschlafwagen aus dem ehemaligen Regierungszug der DDR Historischer Bahnhof in Gadebusch Hexenprozesse Gadebusch An die 110 Todesurteile zwischen 1573 und 1693 der Großteil durch Verbrennung. Das Münzmandl Der Hauptplatz Der Rundgang macht durstig.

Donnerstag, 25.05.2017 Christi Himmelfahrt - Die Anreise - vierter Tag

Der letzte Anreisetag sollte auch ohne Schwierigkeiten gemeistert werden. Nach gut zwei Stunden Fahrzeit überquerten wir den Nordsee-Ostsee-Kanal als plötzlich der Oldtimer ein seltsames lautes Geräusch von sich gab. Was war geschehen? Der Auspuff riss in der Nähe eines Flansches beim Motor ab. Zum Glück war vor uns eine Haltebucht an der Autobahn und wir konnten sofort anhalten. Notdürftig wurde der abgerissene Auspuff mit Draht am Flansch fixiert und wir konnten die Fahrt, zwar etwas laut aber doch, fortsetzen.

Fahrt über den Nordsee-Ostsee-Kanal Der abgerissene Auspuff Montage der Fahnen Wir haben die dänische Grenze erreicht Nur noch wenige Kilometer bis Sønderborg Ankunft in der Feuerwehr eigentlich Brandwacht Sønderborg Und rein in die Garage zur Reparatur

Eine halbe Stunde später erreichten wir Dänemark und es fehlten nur noch wenige Kilometer bis Sønderborg. In Sønderborg ging es sofort zur Anmeldung für das Treffen. Zu unserem Glück war die Anmeldung im Feuerwehrhaus von Sønderborg und wir fanden einen Mechaniker der uns weiterhelfen konnte. Der Oldtimer wurde in die Feuerwehrgarage gestellt und die Reparatur zügig angegangen. Der Auspuff wurde ausgebaut, geschweißt und wieder eingebaut.

Der Auspuff wurde abmontiert ... ... und fachgerecht geschweißt ... und wieder montiert Unser Qurtier in Gråsten - ein nettes Holzhaus Die erfolgreiche Anreise mit über 1.250 km wurde gefeiert. Typisch dänisch

Unsere zwei „Seppen“ war wieder glücklich. Anschließen ging es in unser Quartier nach Gråsten. Ein abschließendes dänisches Abendessen beendete den letzten Anreisetag. Endlich am Ziel.

Freitag, 26.05.2017 - Die Rundfahrt

Am Freitag startete die große Rundfahrt mit alles Teilnehmern rund um Sønderborg. Zunächst wurden alle Fahrzeuge am Festplatz aufgestellt bevor es über den Hafen und die königliche Brücke aus Land ging. Bei der Feuerwehrausbildungsstätte von Süddänemark machten wir eine Rast und die Rundfahrtteilnehmer hatten die Möglichkeit an verschiedenen Übungen teilzunehmen.

Aufstellung zur Rundfahrt Start der Rundfahrt Wir verlassen Sønderborg Fahrt über die königliche Brücke Dänemark - Ein sehr flaches Land Pause in der Ausbildungszentrale Pause in der Ausbildungszentrale Pause in der Ausbildungszentrale Zwischendurch ein Bier mit den Kameraden der FF Lauba Pause in der Ausbildungszentrale Pause in der Ausbildungszentrale Pause in der Ausbildungszentrale Pause in der Ausbildungszentrale Wieder zurück am Festplatz Wieder zurück am Festplatz Unser Steyr am Hafen

Danach ging es weiter durch das sehr flache Land wieder Richtung Sønderborg. Dort wurden die Fahrzeuge nochmals aufgestellt und die Einwohner von Sønderborg hatten die Möglichkeit sich die Fahrzeuge aus nächster Nähe anzusehen.

Samstag, 27.05.2017 - Die Parade durch Sønderborg

Samstag war der Tag der Präsentation der internationalen Teilnehmer für die Einwohner von Sønderborg und Umgebung. Da wir jedoch noch Zeit hatten machten wir einen Bummel entlang des Fjordes und durch die Altstadt von Sønderborg.

Spaziergang durch die Altstadt von Sønderborg. Spaziergang durch die Altstadt von Sønderborg. Josef Handler, Josef Hölbling und Martin Atzler in der Ostsee Spaziergang entlang der Hafenprominarde. Spaziergang entlang der Hafenprominarde. Der Butt im Griff

Nach einer kleinen Stärkung startete um 15:00 Uhr der Festumzug durch die Innenstadt von Sønderborg. Mehrere Tausend Zuseher bewunderten die internationalen Abordnungen der Feuerwehren und deren Oldtimer.

Beginn der Parade Vorweg die Formationen der internationalen Verbände. Die Damen der slowenischen Abordnung beim Synchronschuputz vor dem Start der Parade. Die slowenische Formation Die Fahrzeugkolonne durch die Altstadt umsäumt von tausenden Zusehern. Die Fahrzeugkolonne durch die Altstadt umsäumt von tausenden Zusehern. Die Fahrzeugkolonne durch die Altstadt umsäumt von tausenden Zusehern.

Am späten Nachmittag ging es für uns nochmals zum Hafen wo wir ein Abschlussfoto von unserem Oldtimer in Sønderborg machten. Zurück im Quartier wurden die Fahrzeuge für die Heimreise aufgetankt, die Ölstände kontrollier und das Gepäck eingeräumt.

Unser Oldtimer am Hafen von Sønderborg

Sonntag, 28.05.2017 - Die Rückreise beginnt

Sonntag ging es für uns zeitig in der Früh los, mussten wir doch noch das Quartier endreinigen und übergeben. Nach getaner Arbeit ging es um 6 Uhr 50 Richtung Berlin. Nach kuren Tankstopps und den üblichen Staus an einem verlängerten Wochenende kamen wir nach über 487 km gegen 15:00 Uhr in Kleinmachnow südlich von Berlin an. Wir hatten die gleiche Unterkunft wie schon bei der Anreise gebucht. Das Gasthaus zur Schleuse am Teltowkanal.

Beim Ölnachfüllen Diesel nachfüllen Kurze Rast ca. 120 km vor Berlin. Einen der Staus umfuhren wir über wunderschöne Landstraßen wie hier kurz vor Potsdam

Montag, 29.05.2017 - Tagestour in Berlin

Am Montag gönnten wir uns eine Tagestour in und rund um Berlin. Zunächst ging es mit der S-Bahn von Berlin - Wannsee in die Innenstadt. Dort angekommen buchten wir eine Spreerundfahrt mit dem Schiff. Die etwa einstündige Rundfahrt führte uns vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Museumsinsel, Hauptbahnhof, Regierungsgebäude etc.

Start unserer Spreerundfahrt Gemütlich war's am Schiff Die Spreerundfaht Die Spreerundfaht Die Spreerundfaht ging auch am Hauptbahnhof vorbei. Der Hauptbahnhof wurde danach auch noch zu Fuß erkundet. Natürlich durfte ein Besuch beim Tränenpalast nicht fehlen. Das Berliner Reichstagsgebäude. Das Holocaust-Mahnmal. Besuch bei der Feuerwehrwache in Kleinmachnow. Besuch bei der Feuerwehrwache in Kleinmachnow. Besuch bei der Feuerwehrwache in Kleinmachnow.

Nach kurzer Stärkung ging es zu Fuß weiter. Wir sahen unter anderem das Brandenburger-Tor, das Holocaust-Mahnmal und nochmals das Regierungsgebäude. Etwas müde durch das warme Wetter trafen wir am späten Nachmittag wieder in unserem Quartier ein um uns frisch zu machen, hatten wir doch noch einen offiziellen Termin bei der Feuerwache in Kleinmachnow war zunehmen.

Dienstag, 30.05.2017 - Rückreise Richtung Prag

Am Dienstag starteten wir zur vorletzten Etappe unserer Sternfahrt. Wir verließen Berlin in Richtung Prag. Unser Ziel war, wie schon bei der Anreise das Hotel Amálka in Straškov ca. 30km nördlich von Prag. Gegen Ende der Etappe gab es so starken Regen und Hagen, dass wir die Autobahn verließen und auf einer Raststätte Schutz suchten.

Im Hotel angekommen gab es für ungefähr vier Stunden keinen Strom. Kein Strom heutzutage bedeutet kein Zugang zu den Zimmern, da sie elektronische Schlösser hatten, kein Essen, kein Trinken. Als am Abend der Strom wieder kam, konnten wir auch das Nachtmahl zu uns nehmen.

Mittwoch, 31.05.2017 - Ankunft in Wimpassing

Um 8:15 Uhr starteten wir zur letzten Etappe. Über Prag, Znaim und Wien erreichten wir um 17:00 Uhr das Feuerwehrhaus in Wimpassing wo schon einige Kameraden auf uns warteten. Müde aber überglücklich endete für uns die 22. internationale Sternfahrt nach Sonderborg. Unser Oldtimer brachte uns zuverlässig nach genau 2.689km wieder nach Hause.

Das Ender der Sternfahrt naht. Nach 2.689km sind wir wieder sicher in Wimpassing angekommen.

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