Finalisierung der Umbauarbeiten
Nach etwas mehr als vier Monaten Bauzeit ging es langsam in die Zielgerade. Fast täglich kamen anfangs August Lieferungen für die Inneneinrichtungen. Begonnen hat alles mit der Lieferung der Kücheneinrichtung. Diese Küche wurde seitens der Gemeinde als eine unabhängige Versorgungsstelle für den Katastrophenfall geplant. Auch die Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses können mit einer externen Stromversorgung und damit netzunabhängig betrieben werden.
Die alten ausgedienten Industriespülen wurden durch neue Geräte ersetzt. Ebenso die Friteusen, der Herd und die alten Kühleinrichtungen. Eine Schankanlage, ein Multibräter und Warmhaltemöglichkeiten wurden neu angeschafft.
Die gesamte Küche ist in Edelstahl ausgeführt, sodass diese den heutigen Anforderungen der Lebensmittelpolizei entspricht. Eine weitere Firma war mit dem Aufbau der Büromöbel in den Büros, im Aufenthaltsraum, im Jugendraum, im Atemschutzraum, im Zeugmeisterraum und in der Werkstatt beschäftigt. Auch die modernen mit Schließfächern ausgestatteten Spinde wurden von dieser Firma aufgebaut.
Im Schlauchturm wurden die Schlauchwaschanlage und die automatische Schlauchtrockenanlage aufgebaut. Dabei handelt es sich um eine vollautomatische Aufzugsanlage, bei der bis zu 25 Schläuche gleichzeitig getrocknet werden können. Der Schlauchturm wird von uns auch als Übungsturm verwendet. Er ist so konzipiert, dass er mit seiner Höhe in etwa die Höhe unserer Wohnhäuser hat und wir das Retten aus verschiedenen Stockwerken üben können. Ein weiteres Herzstück ist die Wäschekammer die mit einer modernen Industriewaschmaschine und einem Wäschetrockner ausgestattet wurde. Nun ist es uns möglich unsere Einsatzbekleidungen selbst zu waschen und zu imprägnieren.
Die Werkstatt wurde mit einer Schweißplatzabsaugung und neuen Werkzeugwagen ausgestattet. Ein Kompressor mit 270l Kesselvolumen vorsorgt die Fahrzeuge, die Werkstatt, die Montagegrube und den Atemschutzraum mit Druckluft.

