Ausräumen des Feuerwehrhauses

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Nachdem der Gemeinderat grünes Licht für den Zu- und Umbau gab, begannen wir am 17. Februar 2011 mit den Ausräumarbeiten. Zunächst wurden jene Bürogegenstände in Kartons verpackt, die in den kommenden sechs Monaten nicht benötigt wurden. Diese Kartons lagerten wir unter dem Gemeindeamt in einem für uns freigeräumten Raum.

Gleichzeitig wurde mit dem Abbau der Kästen begonnen. Entweder landeten diese beim Sperrmüll oder sie wurden an die Mitglieder verschenkt. Die noch brauchbaren Einrichtungsgegenstände wurden in einem der beiden Hochseecontainer gelagert.

Manuela Baumgartner und Julia Millian beim Sortieren, Beschriften und beim Einräumen in die Kartons. Zeugmeister Robert Hofer beim Verpacken Florian Fischer beim Hinaufräumen vom Keller in die Fahrzeughalle. (v.l.n.r.) Robert Hofer, Christian Thüringer und Hans Georg Becker beim Demontieren des Zwischenlagers.

Alles was wir demontieren konnten wurde von vielen „fleißigen Helfern“ abmontiert. Sei es die Inneneinrichtung, wie Holzvertäfelungen, elektrische Leitungen, Lüftungskanäle, Stiegengeländer oder verschiedene Eisenkonstruktionen, Lagerpodeste, Heizkörper, Rolltore und vieles mehr. Auch unser ältestes Feuerwehrmitglied, Hans Karl Pichler, half bei der Demontage der Inneneinrichtungen tatkräftig mit.

Peter Rottensteiner werkte fleißig im Keller Hans Karl Pichler, unserer ältestes Mitglied, half auch beim Abbau der Holzdecke im Keller mit. Christian Thüringer beim Abbauen der Montagegrube. Für den Abbau der Sanitärleitungen musste natürlich ein Fachmann her - Fritz Baumgartner.

Auch das Carboard, dass uns jahrelang sowohl als Lager im Freien sowie auch als Küchenteil bei unseren Festzelten diente, wurde fachgerecht zerlegt und fand bei unserem Zeugmeister zuhause eine neue Verwendung.

Gleichzeitig wurde mit der Adaptierung des Ersatzquartiers begonnen. Zuerst musste für die einsatzrelevanten Gerätschaften Platz geschaffen werden. Danach wurden die Positionen der Fahrzeuge festgelegt, sodass mit den Markierungen am Boden und mit der Montage der Druckluftleitungen bzw. der Ladeerhaltungsleitungen begonnen werden konnte.

Josef Handler markiert die Stellplätze im Ersatzquartier in den ehemaligen Maierhoferhallen. Gerald Scherz beklebt die neue Feuerwehrausfahrt. Franz Teigl, unser Chef vom Nachrichtendienst, installiert die Alarmierungsanlage im provisorischen Feuerwehrhaus.

Am 19. März 2011 war es dann soweit. Wir übersiedelten in unser Ersatzquartier in die ehemaligen Lagerhallen der Weinkellnerei Maierhofer, die uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurden. Zwei Arbeitspartien begannen mit dem Abbau der Einsatzspinde. Ein weiteres Team transportierte die Spinde, Tische, Sesseln, Ladegeräte, Einsatzcontainer etc. ins Ausweichquartier. Dort angekommen wurden die Gerätschaften und Einrichtungsgegenstände von zwei weiteren Teams übernommen, aufgestellt und wieder eingeräumt.

Fritz Baumgartner und Peter Rottensteiner bauten die Spinde ab. Das große Essen - wohl bekomm's müde - (v.l.n.r.) Hans Georg Becker, Robert Hofer, Fritz Baumgartner, Martin Atzler, Franz Krenn, Christian Thüringer

Abschließend gab es jede Menge Backhühner, mit denen uns Andrea, die Frau des Feuerwehrkommandanten verwöhnte.
Müde, aber alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten bezogen wir für genau 210 Tage das Ersatzquartier.

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